Verzichte auf diese 5 Wörter – und staune über die Veränderung!

Wenn Du auf diese 5 Wörter konsequent verzichtest, wirst Du staunen! Das wird Deine Welt verändern!

Es geht um vermeintlich "unscheinbare" Worte, welche unsere Komunikation und unser Denken wesentlich beeinflussen. Und da Du ja etwas ändern willst in Deinen Gedanken, hab ich hier den "unnützen" Wortschatz für Dich.

Bist Du bereit?

Kennst Du das: ich sollte, ich müsste, ich würde? Mein Lieblings-Ironiesatz ist : „hätte, könnte, wäre, wenn…“ Kommt Dir bekannt vor?

„Ich muss heute noch diesen Artikel schreiben. Dann sollte ich noch joggen gehen und abends muss ich was Gesundes kochen.“

Muss ich?

„Ich muss mehr für meine Beziehung tun, dann läuft sie viel harmonischer.“

Musst Du?

„Ich muss mich auf Arbeit noch mehr anstrengen, damit mein Chef mich befördert.“

Musst Du?

Oder solltest Du „…Dich lieber mehr entspannen, damit Du fit und gesund bleibst? Solltest Du Dich mehr um die Schwiegermutter kümmern, damit sie Dich ganz nett und lieb findet?“

Merkst Du was?

Okay, ich gebe zu, mit dem Wort müssen hadere ich noch. Eines ist wohl klar – was wir wirklich müssen, ist - sterben. Alles andere ist doch fakultativ, oder?

Jetzt sehe ich regelrecht die Denkerfalten auf Deiner Stirn, recht provokant findest Du diese These?

Aber ist es nicht so?

Lass uns ins Detail gehen. Und bevor Du weiter grübelst, glaube mir, ich weiß genau, von was ich hier rede. Ich hab diesen Prozess durchlaufen, und tue es noch immer. Jeden Tag.

Weil müssen und sollen in meinem Wortschatz Hauptwörter waren – und damit leider auch mein Verhalten geprägt haben. Denn wie Du weißt, Worte sind artikulierte Gedanken. Und Gedanken sind Energie. Also machen Worte etwas mit uns.

Und deshalb können wir über einen gepflegten, bewussten Wortschatz – oder eine entsprechende Kommunikation, etwas in unserem Denken verändern. Und damit in unserer Welt.

Also, noch einmal. Musst Du heute noch den Haushalt machen? Frage Dich, ob es ein Muss ist! Oder nicht doch ein Verlangen nach Ordnung, Struktur und Sauberkeit? Erfüllt es Dich mit Freude, Deine aufgeräumte Küche zu betreten und die Dinge wohlgeordnet an ihrem Platz zu finden?

Oder warum meinst Du, Du musst? Wer sagt Dir das?

Ein kleines grünes Männchen in Deinem Kopf? Dein innerer Kritiker? Jemand aus Deiner früheren Erinnerung?

 

Gehe genau in Dich – und frage Dich: Musst Du- oder willst Du? Du magst denken, auf diesen kleinen Unterschied käme es nicht an- Fehlanzeige. Es ist durchaus etwas anderes, wenn ich etwas tue ohne jegliche Überzeugung oder wegen eines inneren Zwanges – oder ob ich mir bewusst mache, daß ich es aus freier Entscheidung tue.

Ich mag meine aufgeräumte Küche. Aber bis ich dahin gekommen bin, und Putzen schon fast als Meditation betrachten kann – war es ein weiter Weg. Und diesen möchte ich hier für Dich abkürzen. Hamsterrad

Hinterfrage Dich.

Du bist hier angetreten, um etwas in Deinem Denksystem zu verändern. Du willst raus aus dem Hamsterrad negativer Gedanken. Deshalb haben wir uns getroffen.

Und Deine allerliebste Beschäftigung in diesem Zusammenhang wird sein, Dich ehrlich zu fragen, was mit Dir passiert bzw. was genau Du eigentlich denkst. Also beginnen wir jetzt damit.

Musst Du Dich mehr anstrengen, um befördert zu werden? Kehren wir die Frage um. Willst Du befördert werden? Willst Du nach oben auf der Leiter Deines beruflichen Erfolges? Willst Du? Okay, dann ist eine Maßnahme auf den Weg dorthin, Dein Engagement eventuell zu steigern. Oder?

Ist logisch, nicht wahr? In meinem Buch "Raus aus dem Hamsterrad- und rein ins Leben (klicke hier!)"  habe ich explizit auf diesen Zusammenhang hingewiesen. Das Leben ist nicht eine Folge äußerer Umstände. Nein, es ist die Folge Deiner Entscheidungen (auch wenn Dir das jetzt vielleicht nicht gefallen wird)

Du entscheidest Dich für beruflichen Erfolg.

Erfolg ist etwas, was erfolgt. Er ist die Folge von Handlungen, die Du unternimmst. Du erhöhst Dein Engagement, Dein Chef registriert das wohlwollend und überträgt Dir mehr Verantwortung. Du wirst befördert. So ungefähr ist die Kurzfassung.

Frage Dich also: Musst Du etwas tun? Oder ist es nicht die logische Konsequenz aus einer Willensentscheidung, die Du selbst getroffen hast?

Muss ich diesen Artikel schreiben?

Nun ja. Ich habe mich entschieden, nicht mehr im Hamsterrad zu strampeln – und andere Menschen bei ihrem Ausstieg zu begleiten. In der logischen Konsequenz dazu braucht es für uns Hilfestellungen, Anleitungen – und eben diesen Artikel. Es ist also nötig, daß ich diesen Artikel schreibe, damit ich meiner Entscheidung folgen kann.

Du verstehst, was ich meine, oder?

Dann solltest Du jetzt weiterlesen….

Solltest Du? Oder willst Du? Hab ich Dich ertappt?

Du willst! Denn Du willst erfahren, wie es weiter geht.

Welche Worte Du Dir abgewöhnen solltest…Oh nein, welche Worte Du Dir abgewöhnen möchtest. Klingt gleich ganz anders, nicht wahr?

Glaube mir, diese Worte „sollten, müssten, immer, gleich, ewig eigentlich…“ – sie erscheinen uns wie die Unschuld vom Lande. Sie klingen harmlos, und fast jeder benutzt sie. Wir hinterfragen nicht, was genau damit eigentlich suggeriert wird.

Was macht das eigentlich mit uns? Warum „eigentlich“? Was machen diese Wörter mit uns? Dies wäre doch die zielgerichtete genaue Frage, oder?

Unsere Kommunikation ist aufgeweicht und schwammig. In Beziehungen eiern wir herum, beziehen damit keine genaue Stellung- wir halten uns ein Hintertürchen offen! Was wollen wir denn eigentlich?

Lass uns genauer werden: Was wollen wir? In Beziehungen? In Hamsterrädern? Im Leben? Nicht eigentlich – sondern genau.

Eigentlich verharmlost unsere Aussagen. Denn nach eigentlich folgt- aber….ich mag Dich eigentlich, aber…. Ich möchte mich eigentlich gesünder ernähren, aber…

Kennst Du auch, oder? Ich war ein „eigentlich“-Nutzer par excellence. Mir war nicht bewusst, dass ich damit ein defensives Kommunikationsmuster benutzte. „Ich will eigentlich nicht, aber...“ Damit lud ich mein Gegenüber regelrecht ein, meine Bedenken beiseite zu wischen. Ich öffnete faulen Kompromissen zu meinen Lasten die Tür.

Ich bitte Dich von ganzem Herzen, durchforste Deine Kommunikation nach dem Wort eigentlich. Nimm Dir die nächsten Tage Zeit, und schenke diesem Wortgebrauch Deine volle Aufmerksamkeit. Notiere Dir, wann Du Dich dabei ertappst, in welcher Situation! Und was Du damit –eigentlich- bewirkst bzw. bezweckst!

Oft ist das Benutzen des Wortes „eigentlich“ ein Vermeiden direkter Konfrontation. Denn „eigentlich“ möchten wir Nein sagen, gestehen uns dass aber nicht zu. Oder wir haben gar keine genaue Meinung dazu, und werden dann von einer nötigen Entscheidung überrascht. „Eigentlich“ müssten wir darüber erst mal nachdenken.

Wenn Du beschließt, das Wort „eigentlich“ auf Deine Tabuliste zu setzen- und das solltest Du (oh nein, da ist es wieder…..Du solltest nicht- Du willst es), wirst Du sehr klar in Deiner Kommunikation. Gewöhne Dir an, Situationen, die Du mit „eigentlich“ entschärfen würdest, zu sagen: Ich denke darüber nach und gebe Dir dann Bescheid

Gib Dir selbst die Gelegenheit, Dich zu fragen, was Du wirklich willst. Definiere Deine Bedürfnisse- und kommuniziere sie entsprechend.

Willst Du die Küche putzen – oder doch lieber mit den Kindern in der Sonne spielen? Entscheide Dich für eines- und ziehe dieses dann konsequent durch!

Das befreit Dich ungemein! Zu Beginn ist es etwas ungewohnt, Aber Gewohnheiten können wir neu etablieren. Wenn das Wort „eigentlich“ in Deine Gedanken schiesst- ziehe Dein inneres Stoppschild- und suche nach klaren Kommunikationsalternativen.Zeit für Veränderung

Und wenn Du nie eigentlich sagst- hab ich Dich jetzt erwischt! Denn es gibt niemals nie!

Du kennst den Spruch: Sag niemals nie!“, oder?

Und, Hand auf’s Herz, da ist was dran. Das Leben ist ein Prozess, und was wissen wir heute von dem, was uns morgen erwartet. Belaste Dich nicht mit dem Wörtchen nie- denn Du weißt nie(…), was morgen kommt.

Wir entwickeln uns weiter. Was uns heute unmöglich erscheint, kann morgen eine unserer schönsten Herausforderungen sein. Was ich bisher noch nie gemacht habe, kann morgen zu meiner Lieblingsbschäftigung werden.

Wenn Du nie aus Deinem Wortschatz streichst, überwindest Du innere Grenzen. Du hebst mentale Einschränkungen auf. Du hast noch nie: „Nein, ich will das nicht gesagt.“ Aber jetzt, jetzt ist es Dein allererstes Mal. Denn eigentlich(…) wolltest Du das schon lange mal sagen…

Merkst Du was? Es geht hier um ganz klare Kommunikation. Mit diesen kleinen, unscheinbaren Wörtern revolutionierst Du Deine Kommunikation.

Und da Du im Vorfeld darüber nachdenkst, erneuerst Du gleichzeitig Dein Denken. Du beginnst, zu reflektieren (erinnerst Du Dich, das ist  Schritt Nr. 4 meiner Raus-aus-dem-Hamsterrad-Strategie (hier klicken!)

Und wenn Du reflektiert bist, wirst Du achtsam (mein Schritt Nr. 5 in meiner Erfolgsstrategie (hier klicken!)  - gegenüber dem, was Du denkst, und mit Worten ausdrückst.

Du wirst klarer - nicht nur in Dir selbst, sondern auch deinen Mitmenschen gegenüber. Du gibst ihnen damit Orientierung, zeigst ihnen konsequent Deine Grenzen auf - und entspannst damit langfristig euer Miteinander. Sie wissen dann, wo Dein Stoppschild steht. Auch das ist eine Gewohnheit.

Und dann könnte man noch etwas verändern….

Das ist noch immer eine meiner Herausforderungen. Man könnte anstelle man nämlich ich sagen. Oder Du!

Mit dem Gebrauch des Wörtchens „man“ kann man (…) sich wunderbar verstecken. Hinter Allgemeinplätzen sozusagen, denn das macht man(…) ja so.  Wie oft nutzt Du das unpersönliche „man“?

Ich ertappe mich sehr oft dabei. Vor allen Dingen dann, wenn ich klare Position beziehen will, mir das aber nicht traue. Weil ich Angst habe, den Anderen vor den Kopf zu stoßen.

Wenn man ablehnt, …..ist das nicht so schlimm. Wenn ich ablehne, heißt das, ich habe kein Interesse an Dir und Deinem Thema - und erteile Dir damit eine Absage. Das erscheint mir schlimm für den Anderen….und viel zu direkt.

Verstehst Du, was ich meine?

Mit einem „man“ schaffe ich Distanz. Ich verstecke mich und bleibe neutral.

 Tue mir einen Gefallen, werde auch hier klar in Deiner Kommunikation. Man kann auch weiterhin schwammig kommunizieren, wir hier an dieser Stelle tun das nicht mehr. Wir wollen klar und eindeutig sein, nicht  mehr fremdbestimmt herumstrampeln.

Und deshalb üben wir uns im direkten Sprachgebrauch. Wir reflektieren unsere Kommunikation. Wir werden achtsam und aufmerksam. Und etablieren damit neue Gewohnheiten. Nicht nur im Denken, sondern auch im Sprechen.

Bleibt noch das „Sie war stets bemüht…“ meine Lieblingsfloskel. Sie war bemüht…kennst Du aus Arbeitszeugnissen. Und ist doch kläglich gescheitert?

Ich bemühe mich. Ich mühe mich ab- impliziert das doch, oder? Und ich könnte durchaus scheitern, ist doch die Folge davon, oder?

Nein, ich bemühe mich nicht mehr. Und ich mühe mich auch nicht mehr ab.

Ich habe eine Entscheidung getroffen. In Folge derer ich neue Gewohnheiten und Verhaltensmuster etabliere. Ich bin also nicht bemüht, sondern in einer Übungsphase. Ich lerne etwas Neues und das ist aufregend.

Ich probiere herum und finde heraus. Ich bemühe mich nicht. Ich tue etwas.

Verinnerliche das- Du hast eine Entscheidung getroffen – und bist jetzt in der Umsetzung.

Du lernst um, und übst. Das macht Dir keine Mühe- es ist eine Entdeckungsreise . Ab jetzt laufen die Dinge anders. Weil Du das so willst!

So, und dann gibt es noch einen unerkannten Übeltäter…das kleine, aber feine Wort später…

 

Und dazu kommen wir auch später…denn diesen „Wolf im Schafspelz“ enttarnen wir im nächsten Artikel.

Denn das später ist durchaus einen genaueren Blick wert…!

Also, sei und bleibe klar - in dem, was Du denkst- und in dem, was Du sprichst!

 

PS: Welches sind Deine "Versteck-Worte" oder "Wölfe im Schafspelz"? Welche Worte hast Du für Dich enttarnt? Lass es uns wissen- ab damit ins Kommentarfeld, wir sind gespannt...

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Bildquelle: www.pixabay.com/3dman_eu, AlexasFoto

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echt-lebenswert

Diana Meinhardt

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