Zieldefinition

Unsere Neujahrskampagne hat ein überwältigendes Echo gefunden. Mehrere Tausend Menschen haben sich mit der Frage, wie sie das neue Jahr angehen wollen, auseinandergesetzt.

Aus den vielen persönlichen Nachrichten, welche wir erhielten, kristallisierte sich ein Thema heraus.

Wir Menschen sind auf der Suche. Nach was aber genau? Es ist offensichtlich nicht das Erreichen materieller Ziele, welches uns treibt. In jüngeren Lebensjahren ist das ein echter Motor, wir sind getrieben vom Schaffen und Erschaffen einer materiellen Lebensbasis – um dann um die Lebensmitte herum festzustellen, dass uns trotz dem irgendetwas fehlt.

Etwas in uns sucht nach mehr, nach etwas anderem, kann aber nicht genau definieren, was das sein soll. Mehr Zufriedenheit? Mehr Ruhe? Mehr Zuwendung? Mehr Sinn?

Oder überhaupt Sinn? Was ist der Sinn all unseres Strebens? Kann das wirklich nur das Anhäufen materiellen Besitzes sein?

Oder ist es ein Streben nach innerem Gewinn, nach innerer Reife und Zufriedenheit? Nach Wachstum auf der geistigen Ebene, nach Entwicklung derselben?

Ist es vielleicht ein Streben nach mehr Miteinander, auf einer reifen, ganzheitlichen Ebene? Einem Miteinander von Individuen, welche zufrieden mit sich selbst sind und deshalb urteilsfrei und offen ihrem Gegenüber begegnen können? Einem Miteinader, welches wirkliche Begegnung zulässt, ohne die Ansichten oder das Sein des Anderen zu bewerten?

Wie wäre das wohl, wenn unser Empfinden sich mehr dahin ausrichten würde, uns selbst fortzuentwickeln, und damit unseren Fokus von den „Fehlern“ der anderen hin zu unserer eigenen Reifung zu lenken? Dann müssten wir hinschauen – zu uns, in uns- und würden so manches lohnenswertes Ziel entdecken!

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